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TCHApp Crypto Exchange Review: Ist die Plattform 2026 eine sichere Wahl?

TCHApp Crypto Exchange Review: Ist die Plattform 2026 eine sichere Wahl?
Alison Appiah 5 Kommentare 22 Januar 2026

Wenn du nach einer neuen Krypto-Börse suchst, ist TCHApp vielleicht auf deiner Liste. Aber ist sie wirklich sicher? Funktioniert sie gut? Und lohnt sich der Wechsel von Binance oder Coinbase? Die Antwort ist kompliziert - und das liegt nicht an dir, sondern an der fehlenden Transparenz der Plattform.

Was ist TCHApp Exchange?

TCHApp Exchange ist eine kleine, relativ neue Krypto-Börse, die sich auf einfache Handelsfunktionen konzentriert. Sie ist nicht Teil der großen Namen wie Binance, Coinbase oder Bybit - und das ist auch der Grund, warum es so schwer ist, verlässliche Informationen zu finden. Laut Cryptogeek hat sie eine durchschnittliche Nutzerbewertung von 4 von 5 Sternen - aber nur eine Bewertung liegt vor. Das ist kein Indikator für Zuverlässigkeit. Das ist ein Warnsignal.

Im Vergleich: Coinbase hat über 10.000 Bewertungen auf dem Apple App Store mit 4,7 Sternen. Binance, trotz aller regulatorischen Probleme, wird von Millionen genutzt. TCHApp hat keine sichtbare Nutzerbasis. Keine Zahlen. Keine Presseartikel. Keine offiziellen Social-Media-Kanäle mit aktiven Diskussionen. Das ist kein Zeichen für Innovation - das ist ein Zeichen für Risiko.

Welche Kryptowährungen kannst du handeln?

Keine offizielle Liste ist verfügbar. Keine API-Dokumentation. Keine Anzeige von Handelspaaren auf der Website. Das ist kein Fehler - das ist eine bewusste Entscheidung. Eine echte Börse listet ihre Handelspaare klar auf. Sie sagt: „Wir unterstützen Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und 200 weitere Coins.“ TCHApp sagt nichts. Das bedeutet: Du weißt nicht, ob du dort Bitcoin kaufen kannst. Oder ob du nur auf einen einzigen Altcoin spekulieren darfst.

Im Jahr 2026 ist das inakzeptabel. Selbst kleine Börsen wie MEXC oder KuCoin zeigen ihre Coins-Liste offen an. TCHApp hält sich zurück. Warum? Weil sie vielleicht nicht genug Liquidity hat. Oder weil sie nicht reguliert ist. Oder weil sie gar nicht existiert - nur als Website mit einem „Jetzt registrieren“-Button.

Gebühren: Wie viel kostet der Handel?

Auch hier: keine klaren Zahlen. Keine Gebührentabelle. Keine Erklärung, ob Einzahlungen kostenlos sind oder ob du für Auszahlungen 15 % zahlen musst. Auf Coinbase zahlt du zwischen 0 % und 0,6 % pro Handel - je nachdem, ob du Maker oder Taker bist. Auf Bybit gibt es gebührenfreie Einzahlungen und klare Auszahlungsgebühren pro Blockchain.

TCHApp? Nichts. Keine Angaben. Keine Transparenz. Das ist kein Versehen. Das ist ein Muster. Plattformen, die ihre Gebühren verstecken, verstecken oft auch andere Dinge: Sicherheitslücken, ungesicherte Wallets, langsame Auszahlungen. In der Krypto-Welt ist Transparenz die Grundlage des Vertrauens. Ohne sie - kein Handel.

Ein prächtiger Handelsraum mit sicheren Börsen; in der Ecke spiegelt ein Spiegel nur ein leeres Feld für TCHApp wider.

Sicherheit: Wer kontrolliert deine Coins?

Das ist der kritischste Punkt. Wenn du deine Kryptowährungen auf einer Börse hältst, vertraust du ihr mit deinem Geld. Binance speichert 90 % der Mittel in Cold Storage. Coinbase ist in den USA reguliert und hat eine Versicherung von über 250 Millionen US-Dollar. Coinbase und Kraken haben Audits von Drittanbietern wie Grant Thornton veröffentlicht.

Was hat TCHApp? Keine Angabe. Keine Erwähnung von Cold Storage. Keine Versicherung. Kein Audit. Kein Compliance-Team. Keine KYC-Verfahren, die du sehen kannst. Das ist nicht „neu“ - das ist gefährlich. Du könntest deine Coins einzahlen - und sie nie wiedersehen. Nicht weil die Börse gehackt wurde - sondern weil sie nie existiert hat.

Handelserfahrung: Ist die App benutzerfreundlich?

Es gibt keine echten Nutzerberichte über die App. Keine YouTube-Tutorials. Keine Reddit-Diskussionen. Keine App-Store-Bewertungen mit Screenshots. Du findest nur eine Website mit einem einfachen Design - aber kein echtes Feedback. Keine Erfahrungen von Menschen, die dort tatsächlich gehandelt haben.

Ein echter Handel braucht mehr als einen „Kaufen“-Knopf. Er braucht Limit-Orders, Stop-Loss, Chart-Tools, API-Zugang, Mobile-App-Integration. Bybit bietet TWAP- und Iceberg-Orders für Profis. Coinbase Advanced Trade hat eine professionelle Trading-Oberfläche. TCHApp? Ein Formular. Ein Knopf. Keine Funktionen. Keine Details.

Regulierung und Legalität: Ist TCHApp legal?

Kein Land, keine Behörde, kein Finanzamt hat TCHApp registriert. Kein MiCA-Zertifikat aus der EU. Keine FinCEN-Registrierung in den USA. Kein FCA-Register in Großbritannien. Kein Verweis auf eine Lizenz. Kein Kontakt zu einer Aufsichtsbehörde. Das ist kein Manko - das ist ein rotes Licht.

Im Jahr 2026 ist jede seriöse Krypto-Börse reguliert. Selbst kleine Plattformen wie Bitpanda oder Crypto.com haben lizenzierte Tochtergesellschaften in der EU oder den USA. TCHApp hat nichts. Das bedeutet: Wenn du Geld verlierst, hast du keine rechtlichen Möglichkeiten, es zurückzufordern. Keine Bank, keine Behörde, kein Gericht wird dir helfen - weil es keine Spur gibt, wer hinter der Plattform steckt.

Ein Kind vor einem dunklen Tor mit dem Namen TCHApp, während freundliche Kreaturen sichere Alternativen zeigen.

Was ist mit Kundenservice?

Wenn du ein Problem hast - ein fehlender Einzahlung, ein falscher Auszahlungsstatus, ein gehacktes Konto - wer hilft dir dann? Bei Coinbase gibt es 24/7-Chat, E-Mail-Support und sogar einen direkten Anrufservice für Premium-Nutzer. Bei Binance hast du ein Ticket-System mit Antwortzeiten von unter 2 Stunden.

TCHApp? Keine Kontaktseite. Keine E-Mail-Adresse. Keine Live-Chat-Option. Keine FAQ. Kein Support-Team, das du finden kannst. Das ist kein „Minimalismus“ - das ist eine Abwesenheit von Verantwortung.

Alternativen, die du wirklich nutzen kannst

Wenn du eine sichere, funktionierende Börse suchst - hier sind drei echte Optionen:

  • Bybit: Perfekt für Fortgeschrittene mit Derivaten, professionellen Charts und schnellen Auszahlungen. Unterstützt 500+ Coins.
  • Coinbase: Ideal für Einsteiger. Einfache App, reguliert, Versicherung, NFT-Handel, Coinbase One für 29,99 $/Monat.
  • Changelly: Wenn du schnell von Fiat zu Krypto willst - 1.000+ Coins, direkte Überweisung über Revolut oder Banxa, kein Konto nötig.

Alle drei haben Tausende von Nutzern, öffentliche Audits, klare Gebühren und echten Support. TCHApp hat nichts davon.

Fazit: Solltest du TCHApp nutzen?

Nein.

Nicht weil es böse ist - sondern weil es nicht nachweisbar existiert. Eine Börse, die keine Transparenz bietet, ist keine Börse. Sie ist ein Spiel. Und in diesem Spiel verlierst du dein Geld - nicht weil der Markt fällt, sondern weil du dich auf etwas verlassen hast, das niemand kontrolliert.

Wenn du gerade erst anfängst, Krypto zu handeln - wähle eine Plattform, die dich nicht im Dunkeln lässt. Wenn du schon Erfahrung hast - dann weißt du: Keine Transparenz = kein Vertrauen. Und kein Vertrauen = kein Handel.

TCHApp Exchange ist kein Anbieter - sie ist eine Fragezeichen-Website. Und in der Kryptowelt zahlt man für Fragezeichen mit dem ganzen Portfolio.

Ist TCHApp Exchange reguliert?

Nein, TCHApp Exchange ist nicht reguliert. Es gibt keine öffentlichen Nachweise für eine Lizenz von der EU, den USA oder einer anderen Finanzaufsichtsbehörde. Plattformen ohne Regulierung bieten keine rechtliche Absicherung - wenn dein Geld verschwindet, hast du keine Möglichkeit, es zurückzufordern.

Welche Kryptowährungen werden auf TCHApp unterstützt?

Es gibt keine offizielle Liste der unterstützten Kryptowährungen. Keine Website, kein Support-Dokument, keine API-Dokumentation nennt konkrete Coins. Das ist ein Warnsignal - seriöse Börsen listen ihre Handelspaare immer offen auf.

Wie hoch sind die Gebühren bei TCHApp?

Die Gebühren sind nicht veröffentlicht. Weder für Einzahlungen, noch für Handel oder Auszahlungen. Das ist ungewöhnlich und gefährlich. Eine echte Börse gibt ihre Gebührenstruktur klar an - TCHApp hält sie geheim, was auf versteckte Kosten oder Betrug hindeutet.

Kann ich TCHApp mit PayPal oder Banküberweisung nutzen?

Es gibt keine Informationen über Fiat-Einzahlungsmethoden. Keine Verbindung zu Banxa, MoonPay, Revolut oder Transak - die Standardanbieter für Fiat-Ein- und Auszahlungen. Ohne diese Partnerschaften ist es unwahrscheinlich, dass du überhaupt Geld auf die Plattform bringen kannst.

Warum hat TCHApp nur eine Nutzerbewertung?

Das deutet darauf hin, dass die Plattform entweder sehr neu ist oder nur sehr wenige Nutzer hat. Eine einzige Bewertung ist kein verlässlicher Indikator. Bei seriösen Börsen gibt es Tausende von Bewertungen, die über Monate und Jahre gesammelt wurden. Eine einzige Bewertung kann leicht manipuliert oder gefälscht sein.

Sollte ich mein Geld auf TCHApp einlagern?

Nein. Es gibt keine Nachweise für Sicherheit, Regulierung, Transparenz oder Support. Selbst kleine, neue Börsen wie MEXC oder KuCoin zeigen ihre Sicherheitsmaßnahmen und Lizenzierungen an. TCHApp zeigt nichts - und das ist das größte Risiko überhaupt.

5 Kommentare

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    Stefaan Scheyltjens

    Januar 23, 2026 AT 12:49

    Die fehlende Transparenz von TCHApp ist kein technisches Versagen-es ist eine strukturelle Manipulation. In einer Welt, in der jeder Blockhash öffentlich verifizierbar ist, verbirgt eine Börse ihre Handelspaare wie eine Bank ihre Bilanzen vor dem Finanzamt. Wer nichts offenlegt, hat nichts zu verlieren-außer deinem Kapital. Und das ist kein Risiko, das man eingehen darf, wenn man weiß, wie oft „neue Plattformen“ nach drei Monaten verschwinden-mit allen Wallets, die sie jemals kontrolliert haben.

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    Daniel Schädler

    Januar 25, 2026 AT 11:19

    Ich verstehe die Sorge-aber ich würde noch einen Punkt ergänzen: Selbst wenn TCHApp technisch funktioniert, fehlt der soziale Vertrag. Eine Börse ist kein Tool, sie ist ein Vertrauenssystem. Wenn du keine Auditberichte, keine Kontaktadresse, keine Community hast-dann ist das kein Start-up, das wächst. Das ist ein leeres Feld, auf das jemand eine Website gebaut hat. Und das ist gefährlicher als jede Hacking-Attacke.

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    Georg Art

    Januar 26, 2026 AT 21:59

    Oh wow, eine Börse ohne Gebührenangabe? Wie originell. Und ich dachte, die einzige Innovation von 2026 wäre, dass Betrüger jetzt auch noch ihre Website mit einem „Powered by AI“-Banner schmücken. Vielleicht sollte man TCHApp einfach in die Kategorie „Web3-Schwarze Löcher“ einordnen-wo Geld hineingeht, aber nie wieder rauskommt. Und nein, ich habe keine Ahnung, wer hinter der Domain steckt. Aber ich bin mir sicher: Es ist nicht dein Onkel, der dir „sichere Coins“ verkaufen will.

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    Ingrid Northmead

    Januar 28, 2026 AT 07:24

    Ich hab mal eine kleine Börse in Norwegen genutzt-war auch neu, aber sie hatte eine klare FAQ, ein echtes Teamfoto und eine E-Mail-Adresse mit Antwort in 12 Stunden. TCHApp hat nichts davon. Das ist kein „Minimalismus“, das ist ein Abbruch. Aber: Wenn du gerade erst anfängst, dann hör auf Leute wie mich, die sagen: „Nicht machen“. Es gibt so viele gute Alternativen-und du musst nicht riskieren, alles zu verlieren, nur weil jemand einen coolen Namen und ein schönes Logo hat. 💛

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    Larry Wolf

    Januar 28, 2026 AT 18:46

    Ich hab TCHApp ausprobiert-nur weil ich neugierig war. Hatte keine Ahnung, ob ich BTC kaufen kann, hab einfach auf „Kaufen“ geklickt. Dann kam die Meldung: „Keine liquiden Märkte“. Keine Erklärung. Keine Support-Option. Hab mein Geld wieder abgezogen-nach drei Tagen. Keine Gebühren, aber auch keine Bestätigung. Einfach… nichts. Ich hab jetzt Coinbase und bin froh. Nicht weil es perfekt ist-sondern weil ich weiß, wen ich anschreiben kann, wenn was schiefgeht.

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