back

Wie man Kryptowährung mit Fiat-Währung in China kauft - 2025 Leitfaden

Wie man Kryptowährung mit Fiat-Währung in China kauft - 2025 Leitfaden
Alison Appiah 8 Kommentare 10 Dezember 2025

Kostenrechner für Kryptowährungskäufe in China (2025)

Gesamtkosten

Währungsumrechnung (2 %) 0,00 EUR
Einzahlungsgebühr 0,00 EUR
Handelsgebühr 0,00 EUR

Gesamtkosten 0,00 EUR

Im Jahr 2025 ist es in China immer noch illegal, Kryptowährung über lokale Banken oder registrierte Börsen mit Yuan zu kaufen. Die chinesische Regierung hat seit 2021 alle kryptobezogenen Finanzdienstleistungen innerhalb des Landes verboten - keine Banken, keine Zahlungsanbieter, keine lokalen Plattformen dürfen mehr Kryptowährung gegen Fiat verkaufen. Das bedeutet: Wenn du in China lebst und Bitcoin, Ethereum oder USDT kaufen willst, musst du einen anderen Weg finden. Es ist nicht unmöglich - aber es ist anders, und es erfordert Vorsicht.

Warum kannst du Kryptowährung nicht einfach über eine chinesische Bank kaufen?

Die chinesische Zentralbank hat 2021 alle kryptowährungsbasierten Transaktionen mit Yuan verboten. Das gilt für alles: Kreditkarten, Banküberweisungen, Alipay, WeChat Pay - alles ist blockiert. Selbst wenn du eine App wie Binance oder Coinbase öffnest, kannst du dort keinen Yuan einzahlen. Die Banken in China überwachen alle Transaktionen und blockieren automatisch Zahlungen an Krypto-Plattformen. Wer versucht, das zu umgehen, riskiert nicht nur den Verlust des Geldes - er könnte auch mit der Aufsichtsbehörde in Konflikt geraten.

Wie funktioniert der Kauf von Kryptowährung in China heute?

Es gibt nur zwei legal funktionierende Wege: internationale Börsen mit Fiat-Einlagen und Peer-to-Peer-Handel. Beide Wege nutzen ausländische Plattformen, die nicht in China registriert sind - und deshalb nicht unter chinesisches Recht fallen.

Die meisten Nutzer in China nutzen heute eine der folgenden Methoden:

  1. Internationale Börsen mit Fiat-Einlagen - wie CEX.IO, Kraken, MEXC oder Bitget. Du zahltst EUR, USD oder GBP per Banküberweisung, Kreditkarte oder E-Wallet ein und kaufst Kryptowährung direkt.
  2. Peer-to-Peer (P2P)-Handel - du kaufst direkt von einer anderen Person in China, die bereits Kryptowährung hat. Du zahlst per WeChat, Alipay oder Überweisung - und die Plattform hält das Geld bis zur Lieferung zurück.

Wie du Kryptowährung über eine internationale Börse kaufst

Schritt für Schritt funktioniert das so:

  1. Wähle eine Börse aus - Nicht alle Börsen akzeptieren Nutzer aus China. CEX.IO, Kraken, MEXC und Bitget tun das. Binance und Coinbase erlauben es nur noch eingeschränkt, da sie strengere KYC-Prüfungen durchführen.
  2. Erstelle ein Konto - Gib deinen Namen, deine Adresse und eine Kopie deines Reisepasses oder Ausweises ein. Selbst wenn du in China lebst, musst du dich identifizieren. Das nennt sich KYC - und es ist Pflicht auf fast allen internationalen Plattformen.
  3. Wähle deine Währung - Du kannst nur USD, EUR oder GBP einzahlen. Yuan ist nicht erlaubt. Du musst also zuerst deine Yuan in eine dieser Währungen umwandeln - etwa über eine ausländische Bank oder einen Wechseldienst.
  4. Zahle ein - Nutze SWIFT-Überweisung, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. Einige Plattformen wie MEXC erlauben auch SEPA-Überweisungen aus Europa.
  5. Kaufe Kryptowährung - Sobald das Geld auf der Börse ist, gehst du auf die „Convert“- oder „Buy“-Seite. Wähle Bitcoin, USDT oder was du willst - gib die Menge ein und bestätige den Kauf.

CEX.IO ist besonders benutzerfreundlich für Anfänger. Die „Convert“-Funktion funktioniert wie eine App: Du gibst 100 EUR ein, wählst Bitcoin aus, und schon erhältst du den Betrag. Kein komplexer Handelsmarkt nötig.

Peer-to-Peer (P2P)-Handel: Der geheime Weg vieler Chinesen

Viele Chinesen kaufen Kryptowährung über P2P-Plattformen wie Paxful, LocalBitcoins oder direkt über MEXC und Binance P2P. Hier kaufst du nicht von einer Börse - sondern von einem Menschen in China.

So funktioniert es:

  • Du gehst auf die P2P-Seite von MEXC oder Binance.
  • Du suchst nach Anbietern, die „WeChat Pay“ oder „Alipay“ akzeptieren.
  • Du wählst einen Anbieter mit hohem Verkaufsvolumen und guter Bewertung.
  • Du zahlst den Yuan direkt an den Verkäufer - über WeChat oder Alipay.
  • Der Anbieter erhält die Zahlung, bestätigt sie auf der Plattform - und die Kryptowährung wird dir freigegeben.

Der Vorteil: Du zahlst direkt in Yuan. Der Nachteil: Du vertraust einer Person. Es gibt Betrüger. Deshalb: nie ohne Plattform-Schutz zahlen. Die Börse muss das Geld bis zur Lieferung halten. Sonst verlierst du alles.

Ein magischer Markt, wo Händler Kryptowährung gegen WeChat Pay und Alipay tauschen, bewacht von einer Blockchain-Dragon.

Welche Börsen funktionieren am besten in China (2025)?

Hier ist ein Vergleich der beliebtesten Plattformen für chinesische Nutzer:

Zum Vergleich: Beste Krypto-Börsen für China, 2025
Börse Fiat-Einlagen Kryptowährungen Handelsgebühr KYC nötig? Spezialität
MEXC SEPA, Kreditkarte, P2P 1.767 0,01 % Taker / 0 % Maker Nein (bei P2P) Die günstigsten Gebühren weltweit
CEX.IO USD, EUR, GBP, Kreditkarte 200+ 0,1 % Ja Am einfachsten für Anfänger
Bitget USD, EUR, GBP, P2P 686 0,1 % Ja Gute App, hohe Liquidität
Kraken USD, EUR, GBP, SWIFT 472 0,4 % Taker / 0,25 % Maker Ja Vertrauenswürdig, reguliert
Swissquote EUR, USD 150+ 1,5 %+ Ja Beste Sicherheit, aber teuer

Wenn du nur ein paar Dollar in Bitcoin stecken willst, ist CEX.IO die beste Wahl. Wenn du viele Kryptowährungen kaufen willst und günstig sein willst, ist MEXC die Nummer eins. Swissquote ist sicher - aber du zahlst fast doppelt so viel an Gebühren.

Was du auf keinen Fall tun solltest

Viele Chinesen versuchen, Kryptowährung über lokale „Händler“ oder Telegram-Gruppen zu kaufen. Das ist extrem riskant. Es gibt keine Schutzmechanismen. Keine Plattform, die das Geld hält. Keine Möglichkeit, den Betrug zu melden. Die chinesische Polizei behandelt solche Transaktionen nicht als Kriminalität - sie sehen sie als „Finanzverstöße“ an. Du verlierst dein Geld - und bekommst keine Hilfe.

Vermeide auch:

  • Apps wie CashApp, PayPal oder Venmo - sie blockieren Nutzer aus China.
  • Unbekannte Wechseldienste, die „Krypto gegen Yuan“ anbieten - meist Betrug.
  • Die Verwendung von VPNs, um chinesische Börsen zu nutzen - die sind gesperrt, und du riskierst deine Daten.

Sicherheit ist alles

Wenn du Kryptowährung kaufst, ist Sicherheit wichtiger als die niedrigste Gebühr. Du solltest:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) immer aktivieren - nicht nur mit SMS, sondern mit einer App wie Authy oder Google Authenticator.
  • Deine Kryptowährung nach dem Kauf von der Börse abheben - und auf eine sichere Wallet speichern. Keine Kryptowährung länger als nötig auf einer Börse lassen.
  • Keine Wallet-Adressen teilen - nicht in sozialen Medien, nicht per SMS, nicht per E-Mail.
  • Die Plattform prüfen - Lies Nutzerbewertungen. Such nach „China“ und „Scam“ im Forum. Wenn viele Leute von Betrug berichten - lauf weg.
Ein Weiser Eule beobachtet, wie ein Held eine Bitcoin in eine goldene Wallet legt, während ein digitaler Yuan-Statue zerbricht.

Wie viel kostet es?

Die Gebühren variieren stark:

  • Handelsgebühren: 0,01 % bis 0,4 % pro Transaktion - je nach Börse.
  • Einzahlungsgebühren: Bei SWIFT-Überweisungen: 15-40 EUR. Bei Kreditkarte: 2-5 %.
  • Währungsumrechnung: Wenn du Yuan in USD umwandelst, kostet das oft 1-3 %.

Wenn du 1.000 EUR einzahlen willst, kannst du mit 10-50 EUR an Gebühren rechnen. Das ist teuer - aber es ist der Preis dafür, dass du überhaupt Zugang hast.

Was passiert, wenn du erwischt wirst?

Die chinesische Regierung verfolgt keine Einzelpersonen, die Kryptowährung kaufen - sie verfolgt Unternehmen, die es anbieten. Du wirst nicht ins Gefängnis kommen, wenn du Bitcoin kaufst. Aber: Wenn du eine Banküberweisung tätigst, die als Krypto-Transaktion erkannt wird, kann deine Bank dein Konto sperren. Dein Geld bleibt hängen. Du musst dann mit der Bank verhandeln - und das ist mühsam.

Die beste Strategie: Nutze P2P oder internationale Börsen mit direkten Einzahlungen. Vermeide jegliche Spur, die auf Yuan als Quelle hindeutet. Nutze immer ausländische Währungen - und halte dich an die Regeln der Plattform.

Was kommt als Nächstes?

Die chinesische Regierung hat keine Anzeichen dafür, dass sie ihre Haltung ändert. Der digitale Yuan (e-CNY) wird ausgebaut - das ist die offizielle Kryptowährung des Staates. Aber das ist kein Bitcoin. Es ist eine zentralisierte Währung, die vom Staat kontrolliert wird. Kryptowährungen wie Bitcoin bleiben verboten - und werden das auch bleiben.

Das bedeutet: Der Markt für Krypto in China wird weiterhin auf internationale Plattformen und P2P-Transaktionen angewiesen sein. Die Nachfrage ist groß. Die Risiken sind hoch. Aber für viele bleibt es die einzige Möglichkeit, ihr Geld außerhalb des staatlichen Finanzsystems zu halten.

Kann ich Bitcoin mit WeChat Pay in China kaufen?

Ja, aber nur über Peer-to-Peer-Plattformen wie Binance P2P oder MEXC P2P. Du zahlst den Verkäufer direkt über WeChat Pay - und die Plattform hält die Kryptowährung bis zur Zahlungsbestätigung zurück. Du kannst Bitcoin nicht direkt über WeChat Pay kaufen - nur über eine dritte Partei, die den Handel vermittelt.

Ist es legal, Kryptowährung in China zu besitzen?

Ja, es ist legal, Kryptowährung zu besitzen - aber nicht, sie mit Yuan zu kaufen oder zu handeln. Die chinesische Regierung verbietet Finanzdienstleistungen rund um Kryptowährungen, nicht den privaten Besitz. Du kannst Bitcoin auf deiner Wallet haben - aber du darfst nicht über eine chinesische Bank einzahlen.

Welche Börse hat die niedrigsten Gebühren in China?

MEXC hat mit 0,01 % Taker-Gebühren und 0 % Maker-Gebühren die niedrigsten Handelskosten weltweit. Das ist besonders vorteilhaft für häufige Trader. CEX.IO und Bitget sind etwas teurer, aber einfacher für Anfänger.

Kann ich Kryptowährung mit Kreditkarte in China kaufen?

Ja, aber nur über internationale Börsen wie CEX.IO, Kraken oder Bitget. Du musst eine ausländische Kreditkarte (Visa oder Mastercard) verwenden, die Zahlungen an Krypto-Plattformen erlaubt. Chinesische Kreditkarten (von Banken wie ICBC oder China Construction Bank) blockieren solche Transaktionen automatisch.

Warum ist Swissquote so teuer?

Swissquote ist eine Schweizer Bank mit strengen regulatorischen Anforderungen. Sie hat hohe Compliance-Kosten, die sie an die Kunden weitergibt. Sie ist nicht für häufigen Handel geeignet - aber ideal, wenn du sicher und reguliert investieren willst und keine hohen Transaktionskosten fürchten musst.

Was passiert, wenn ich Geld von einer Börse abhebe?

Du kannst Kryptowährung von der Börse auf deine private Wallet übertragen - das ist problemlos. Aber du kannst sie nicht in Yuan zurückwandeln, ohne eine P2P-Transaktion zu nutzen. Die chinesischen Banken blockieren jegliche Überweisung von Kryptowährung zu Fiat. Du musst die Kryptowährung erst an jemanden verkaufen, der sie in Yuan bezahlt - und das geht nur über P2P.

8 Kommentare

  • Image placeholder

    volkhart agne

    Dezember 10, 2025 AT 19:05

    Wow, das ist wirklich ein kluger Leitfaden! Ich hab vor einem Jahr auch versucht, über WeChat Pay Bitcoin zu kaufen – total chaotisch. Mit P2P auf MEXC war es dann wie ein Wunder: alles sicher, schnell, und kein Stress mit der Bank. Endlich mal jemand, der’s versteht. 👏

  • Image placeholder

    George Bohrer

    Dezember 10, 2025 AT 21:01

    China ist doch ein totaler Polizeistaat. Wer Krypto kauft, ist ein Verräter an der sozialistischen Ordnung. Die Leute sollten lieber ihren digitalen Yuan nehmen – oder besser: gar nichts. Wer sich gegen den Staat stellt, verdient es, sein Geld zu verlieren. 🇨🇳

  • Image placeholder

    Roland Simon-Baranyai

    Dezember 12, 2025 AT 07:22

    Ich danke Ihnen für diese präzise und fundierte Darstellung. Die Unterscheidung zwischen Besitz und Handel ist rechtlich entscheidend und wird häufig missverstanden. Die detaillierte Aufschlüsselung der Gebührenstrukturen sowie die klare Warnung vor ungesicherten P2P-Transaktionen ist von hohem Wert. Diese Informationen sollten in offiziellen Informationskanälen verankert werden. Mit freundlichen Grüßen.

  • Image placeholder

    Ingo Schneuing

    Dezember 13, 2025 AT 18:29

    Ich hab das auch mal ausprobiert – mit Kraken und einer deutschen Kreditkarte. Hat funktioniert, aber die Überweisung hat 3 Tage gedauert. Wichtig: Nie die Wallet-Adresse in WhatsApp oder Telegram posten. Ich hab einen Typen kennengelernt, der das gemacht hat – und sein BTC war weg. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

  • Image placeholder

    Ingrid Fuchshofer

    Dezember 14, 2025 AT 22:42

    OMG this is sooo 2023 😭 i mean, who even uses SWIFT anymore?? ugh. i just buy crypto with my norwegian card and its like, instant. and btw, why are u guys still using MEXC? its soooooo sketchy 😅

  • Image placeholder

    KAI T

    Dezember 16, 2025 AT 03:12

    Interessant. Aber wer nutzt eigentlich noch Kreditkarten für Krypto? Das ist doch eine Einladung zur Geldwäsche. Ich habe die Daten von 12.000 chinesischen Nutzern analysiert – 87% haben ihre Konten gesperrt bekommen. Und das hier? Ein perfektes Beispiel für staatliche Manipulation. Die Regierung will euch kontrollieren. Ihr seid nur Spielsteine.

  • Image placeholder

    Stephan Noller

    Dezember 16, 2025 AT 17:41

    Oh wow, ein Leitfaden für Krypto in China. Und wo ist der Teil, wo der Staat euch alle auf CCTV verfolgt, wenn ihr eure Wallet öffnet? 😏 Sie sagen, es ist legal, Krypto zu besitzen… aber wenn du deine Adresse auf deinem Handy hast, kommt die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl und sagt: „Das ist eine Bedrohung für die soziale Stabilität.“

  • Image placeholder

    Markus Magnífikus

    Dezember 16, 2025 AT 22:00

    Das ist wie ein Roadmap fürs Überleben in einer digitalen Dystopie. Ich find’s faszinierend, wie Leute sich durch die Lücken des Systems winden – wie Ameisen, die einen Betonwall umgehen. MEXC mit 0% Maker-Gebühren? Das ist der letzte freie Markt in einer Welt, die alles zentralisiert. Und die Leute, die mit WeChat Pay zahlen? Die sind wie Ninja – mit Geld, das sie nicht erklären können. Ich hab neulich einen Typen getroffen, der sein BTC in Kaugummi versteckt hat, um es rauszuschmuggeln. Kein Scherz. Die Menschheit ist verrückt – und ich liebe es.

Schreibe einen Kommentar